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WEITERE VERANSTALTUNGEN:
Öffentliche Führungen durch die Kuratorin Fanny Gonella
mit anschliessender Diskussion
Mittwoch 18. Februar 2009, 18 Uhr
Sonntag 22. Februar 2009, 14 Uhr
Eintritt frei
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Fotos: Umberto Romito
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Anlässlich einer Künstlerresidenz in der Villa Aurora in Los Angeles hat Danh Vo vor ein paar Jahren Joe Carrier kennen gelernt. Seitdem ist Danh Vo regelmäßig nach Kalifornien gereist. Als er im vergangenen Herbst zwecks eines Studienaufenthalts dort war, trafen sich die beiden erneut. Dabei lernte Danh einige Freunde von Joe kennen.
Danh Vo wurde im Rahmen des Jahresprogramms zum Thema Gemeinschaft von Fanny Gonella für eine Ausstellung in Rapperswil-Jona eingeladen, um seinerseits weitere Leute einzuladen. Er beschloss, diese Freunde aus Kalifornien zusammen zu bringen. Er schlug ihnen vor, an diesem kollektiven Projekt teilzunehmen, indem sie einen Beitrag zu der Ausstellung liefern. Ihre Beiträge für *KURATOR zeigen sich in unterschiedlichen Formaten wie Texten oder Objekten.
Die Ausstellung bringt unter anderen einen ehemaligen Wirtschaftler der Rand Corporation, eine Linguistin, eine Anthropologin, einen ehemaligen Kriegsfotografen und den Künstler selbst zusammen. Vo, als Initiator und gleichzeitig als Teilnehmer des Projektes, belebt etwas, das man als sein amerikanisches Netzwerk oder seine amerikanische Forschungsplattform betrachten könnte. Die Ausstellung verweist auf das gemeinsame Engagement des Künstlers — als indirekter Gastgeber oder Kurator — und seiner Freunde. Ihr Engagement oder ihre Verantwortung ist wiederum mit weiteren Leuten verbunden, so dass diese Gruppe von Freunden sich potenziell gegenüber weiteren Leuten öffnen könnte.
Die amerikanischen Freunde sind durch gemeinsame Interessen und Erfahrungen verbunden. Die Fähigkeit, sich die Erfahrung des Anderen vorstellen zu können, genau wie ihre kulturelle Kodierung, bringen sie einander näher. Die Verbindung zwischen diesen Leuten ist nicht offiziell und die Gruppe wird nie als solche ausgesprochen. Sie ist informeller Art und wird hier durch die im Ausstellungsraum präsentierten Gegenstände spürbar. Die Objekte berichten indirekt über einen Zeitraum vor 1975 — dem Geburtsjahr des Künstlers — und über Situationen, die hieraus entstanden sind.
Die Ausstellung ist zeitlich begrenzt, doch das Gefühl von Gemeinschaft zwischen diesen Leuten hat vorher existiert und wird auch weiterhin bestehen. Der Zusammenschluss dieser Personen wird nach Ende der Ausstellung nur scheinbar verschwinden. Das Gefühl von Gemeinschaft ist immanent, unabhängig von Zeitraum oder Ort, und hält an, obwohl es nicht mehr sichtbar ist.
Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Rapperswil-Jona, Kanton St.Gallen, Swisslos, AVINA STIFTUNG, Danish Arts Council Committee for Visual Arts.
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While participating in an artist residency at the Villa Aurora few years ago, Danh Vo met Joe Carrier in Los Angeles. After the residency ended, Vo continued to travel regularly back to California. This autumn, on a research trip, the two met again and Joe got introduced Danh to some of his friends.
Invited for this exhibition to invite further people, Vo chose to gather these people he had met in California. He proposed that they collaborate on a common project that involved each of them providing a contribution to the exhibition. Their participation in *KURATOR takes various forms, as each contribution is highly personal, including texts and objects.
The exhibition gathers, among others, a former economist from the Rand Corporation, a linguist, an anthropologist, a former war photographer, and of course the artist. Vo animates what one could view as his American network, or research platform, simultaneously activating the ensemble while also belonging to it. In this project there is a common engagement from the part of the artist as indirect host, or curator, and his friends. Their engagement, or responsibility, further relates to even more people and, thereby, potentially opens up this group of friends to other ones.
Vo’s American friends are linked by common interests and related experiences. They are drawn together by cultural codes and by an ability to figure out each other’s experience. The link between them is not official and the group is not definable as such. It is of informal nature and materialised here by the objects displayed in the exhibition space. These objects relate indirectly to the time period of the years before 1975, the year that the artist was born, and to situations that unfolded afterwards.
Although the exhibition is temporary, the sense of community that relates these people existed before the show and will continue to persist. This particular configuration of people will vanish after the exhibition ends although it might reform later under different circumstances.
This exhibition is made possible through the generous support of the city Rapperswil-Jona, Kanton St.Gallen, Swisslos, AVINA STIFTUNG, Danish Arts Council Committee for Visual Arts.
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